Untervollmacht / Terminsvertretung in München

Terminsvertretung

Untervollmacht – Korrespondenzanwalt – Verkehrsanwalt – Prozessvertretung – Terminsvertretung in München

Wir übernehmen für Kollegen Prozessvertretungen, Mandate in Untervollmacht / Terminsvertretung und Korrespondenzangelegenheiten in München.

Zentral gelegen direkt gegenüber dem Amtsgericht München und in unmittelbarer Laufnähe zu den Landgerichten München I + II, sowie zum Oberlandesgericht München.

Beauftragen Sie Rechtsanwalt Matthias Schwarzer gern auch kurzfristig. Wir sind jederzeit bemüht eine Interessenwahrnehmung unkompliziert und schnell sicherzustellen.

Für eine Terminsvertretung vor den Amtsgerichten München, dem Landgericht München I + II oder dem Oberlandesgericht München (OLG München) kontaktieren Sie bitte den Standort München (089 54 80 399).

Eine Schnellanfrage, ob wir einen bestimmten Termin wahrnehmen können, können Sie unter unserer eigens hierfür eingerichteten e-Mail uv@anwalt112.com absetzen.

Rückfragen vor und während des Termins klären wir falls notwendig telefonisch.

Direkt nach dem Termin erhalten Sie einen ausführlichen, schriftlichen Terminsbericht per E-Mail. Auf Wunsch kann auch ein mündlicher Terminsbericht erteilt werden.

Der Standort München übernimmt ferner das Amtsgericht Starnberg, Amtsgericht Wolfratshausen, Amtsgericht Weilheim in OB und Amtsgericht Miesbach. Ferner das Landgericht Landshut, Landgericht Landsberg a.L., sowie das Landgericht Rosenheim.

In der Regel ist auch eine kurzfristige Beauftragung eines Mandates in Untervollmacht möglich. Unser Büro in München liegt geographisch günstig zu den verschiedensten Gerichten.

Untervollmacht / Terminsvertretung

Unter einem Mandat in Untervollmacht versteht man die Übernahme der Gerichts- und Verhandlungsterminen für einen auswärtigen Kollegen. Hierfür fallen in aller Regel gesonderte Gebühren an. Dafür entfallen Reisekosten und Abwesenheitsgeld für den Hauptbevollmächtigten, sowie gegebenenfalls vereinbarte Sonderhonorare.

Untervollmacht / Terminsvertretung

Unter einer Untervollmacht zur Terminsvertretung versteht der Rechtsanwalt die übertragene Vertretungsmacht in Gerichtsverfahren.

Diese liegt dann vor, wenn ein bereits vom Mandaten bevollmächtigter Rechtsanwalt seinerseits eine Vollmacht an einen Kollegen erteilt.

Dabei kann der unterbevollmächtigte Rechtsanwalt entweder direkt als Vertreter für den Mandanten oder als Vertreter des Hauptbevollmächtigten auftreten. Durch diese zweite Art der Unterbevollmächtigung soll die Haftung des Unterbevollmächtigten auf den Bestand der Untervollmacht beschränkt werden.

Untervollmachten sind nur dann wirksam, wenn der Mandant in der Innenvollmacht seinen Rechtsanwalt bevollmächtigt, eine solche zu erteilen.

Dies geschieht im Regelfall etwa in einer Generalvollmacht auch ohne ausdrückliche Erwähnung. Der Mandant muss in diesem Fall die Untervollmacht nicht bestätigen, da sie wirksam ist.

Anwendungsfälle

Untervollmachten werden häufig in Rechtsanwaltskanzleien eingesetzt, zum Beispiel wenn ein Mandant einen Prozessbevollmächtigten beauftragt. Dieser wiederum erteilt Untervollmachten an einen Kollegen oder seine Mitarbeiter, wenn er Termine nicht wahrnehmen kann erteilt.

Handelt es sich um eine Sozietät mit gleichberechtigtem Zusammenschluss mehrerer Rechtsanwälte, so werden diese häufig in der ursprünglichen Vollmacht durch den Mandanten gleichberechtigt bevollmächtigt.

Auch zwischen einem Rechtsanwalt am Wohnort des Mandanten und einem auswärtigen Kollegen, dem Verkehrsanwalt werden Untervollmachten eingesetzt. Damit kann der auswärtige Kollege (Verkehrsanwalt) Gerichtstermine in entfernteren Städten wahrnehmen. In solchen Fällen sind Untervollmachten häufig beschränkt auf eine Terminsvollmacht. Diese können aber auch umfassend ausgestaltet sein.

Die Unterbevollmächtigung kann die Kosten der Prozessführung senken. Dies ist sinnvoll, wenn die Reisekosten höher wären als die vom auswärtigen Kollegen in Rechnung gestellten Mehrkosten.

Wünscht ein Mandant die persönliche Vertretung durch den eigenen Anwalt, kann er der Untervollmacht widersprechen, muss dann aber für die anfallenden Reisekosten und gegebenenfalls ein Zusatzhonorar aufkommen.